Tag des Fettnäpfchens

Ist mir das peinlich … Ich trete nicht etwa nur in ein Fettnäpfchen, nein, ich springe mit voller Wucht hinein und suhle noch kräftig darin herum, dass es nur so spritzt. Da meine ich eine unangenehme Verhaltensweise nach jahrelanger Mühe und Arbeit im Griff zu haben und dann schlägt dieselbe zurück. Wie wehrlos agiere ich unter ihrer Regie und stehe völlig blamiert hinterher da. Welch ein Desaster. Und die Entschuldigung mit der Wehrlosigkeit ist darüber hinaus äußerst dünn. Und das total ohne jeglichen Alkoholeinfluss, damit ich nur ja keine Ausrede habe. Mannomann. Wenn der Kohldampf mich plagt und dann etwas Unvorhersehbares mich unerwartet vom Futterfassen abhält, reagiere ich unbeherrscht und uneinsichtig nur aus dem leeren Bauch heraus. So war es früher und so sollte es heute nicht mehr sein. Ist es offensichtlich aber immer noch. Merde. Mein armer Schwager musste darunter leiden. Mein Selbstbild braucht Klebeband. Eine große Schlacht geht verloren, Kapitulation kommt jedoch keinesfalls infrage. Wie kommt Gott mit mir klar, wenn ich das mitunter noch nicht einmal selbst schaffe? Doch irgendwie kommt er klar. Gott sei Dank!
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