Staunen
11.05.17 23:59 2017112017
Ich erinnere mich noch an die Zeiten - soooo lange ist das nun auch nicht her - wo wir kein Telefon hatten. Wie haben wir nur damals miteinander kommuniziert? Ja, Telegramme waren noch völlig in, Telefax dagegen absolut unbekannt, aber Telex gab es im Büroleben. Wählscheibe, Tastatur mit analoger Simulation, digitale Tastatur, schnurlose Telefone, Handys, Smartphones und so ganz nebenbei Skype. Heute skype ich wieder mit Bild nach Thailand. Einfach so. Ja, für viele ist das schon das Normale, für mich (noch) nicht. Die Ergebnisse des Telefonats streue ich per Whatsapp an unsere kleine Reisegruppe. Faszinierend diese Entwicklung. Schön, dass ich immer wieder Tage habe an denen ich noch darüber staunen kann. So lange ich mir mein Staunen bewahren kann und es nicht mit den Plattfüßen der Selbstverständlichkeit zertrete, beginnt für mich das Leben immer wieder zu strahlen, zu glänzen. Staunen bewahren, Gelassenheit üben und nicht sich selbst sondern Jesus als den Mittelpunkt der Welt anzusehen kann ein Leben unendlich reich machen. Ansatzweise gelingt mir das selten genug als Privatier. Wäre es nur die Regel!
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